ADeKo - Alumninetzwerk Deutschland-Korea "Goes Green"
Dritte ADeKo Konferenz erste "Joint Conference" zum Thema Klimawandel
Die Mitglieder von ADeKo, "Alumninetzwerk Deutschland-Korea", hielten am 5.10.2011 in Seoul ihre dritte Jahreskonferenz ab, diesmal zum Thema ¡°Climate Change and Green Growth: Understanding the Threat, Seizing the Opportunities¡±. In Form einer "Joint Conference"
im Verbund mit den Botschaften Deutschlands und Gro©¬britanniens, dem Global Green Growth Institute (GGGI) und der Vertretung der EU in Korea zog das Programm über 400 Besucher an.
Beiträge von Keynote Speaker Prof. Dr. Matthias Kleiner, Prasident der DFG, Prof. Dr. Jörg Hacker, Prasident der Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Sir John Beddington, Chief Scientific Advisor der britischen Regierung, und Prof. Dr. Eike Weber, Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme, Freiburg, galten dem Klimawandel unter vorrangig wissenschaftlichen Aspekten. Der Umweltpolitik und aktuellen Aufgaben des Gastgeberlandes wurden hingegen Ansprachen des amtierenden Premierministers der Republik Korea und Vorstandmitglied von ADeKo, Kim Hwang-sik, des deutschen Botschafters S.E. Dr. Hans-Ulrich Seidt, der ADeKo-Vorstandsvorsitzenden und Präsidentin der Ewha-University, Frau Prof. Dr. Kim Sun-Uk, sowie des Ex-Premierministers und amtierenden Vorstandsvorsitzenden des Global Green Growth Institutes (GGGI), Dr. Han Seung-Soo, gewidmet.
Panel 1, an dem auch der deutsche Wissenschaftler Prof. Dr. Dirk Messner vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik teilnahm, wurde vom GGGI als offizielle Vertretung des koreanischen ¡°Green Growth¡°, gestaltet. Dieser Begriff war von der koreanischen Regierung geprägt worden, um vornehmlich in Europa entstandene "grüne Ideen" über rein ökologische Aspekte hinaus in die Wirtschaftspolitik einzubinden und dadurch zukünftsfahig zu machen. Dass dabei auch solche Projekte das Label ¡°grün¡± erhielten, die aus deutscher Sicht nicht mit Ökologie in Verbindung gesehen werden, wie z.B. Kernenergie und Kanalbau, prädestiniert zwar kontroverse Diskussionen, spielte hier aber nur eine untergeordnete Rolle. Einigkeit bestand darin, dass ¡°grün¡± und ¡°Fortschritt¡± in einem zu denken sind, dass Politik nicht nur Weichen zu stellen hat, sondern dies im Konsens mit der Gesellschaft und im zwischenstaatlichen Dialog geschehen muss.
Das Thema ¡°Klimawandel¡± und seine Folgen stand auch bei Panel 2 "Domestic and International Climate Change Impacts", Panel 3 "Policy Measures: Emission Trading Systems, Carbon Pricing)" und Panel 4 "R&D Renewable Energies"sowie Panel 5 "The Role of Media Regarding Climate Change and Environmental Issues" im Zentrum der Diskussionen. Jede Partnerorganisation hatte sich eines der Panel angenommen, wobei ADeKo bei Panel 4 das Thema "Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energien" unter Mitwirkung zweier ADeKo-Vorstandsmitglieder, Prof. Chun, Chung-hwan (POSTECH) und ADeKo Vizepräsident Dr. Kwon Moon-sik (KEFICO), beriet.
Panel 5 wurde unter Leitung der ADeKo Vizepräsidentin, Frau Prof. Dr. Kim, Hallan, gänzlich von ADeKo konzipiert und von Michael Paulus moderiert. Es war - dem Charakter des Alumninetzwerkes entsprechend -- als einziges Panel interdisziplinär ausgerichtet und umfasste Beiträge der Metereologen Dr. Kenneth Crawford (Korea Metereological Administration / University of Oklahoma) und Dr. Kwon, Wong-Tae (Korean National Institute of Meterological Research), des Journalisten Malte Kollenberg (Spiegel und Zeit Online), der Medienexperten Prof. Park, Joo-Yeon (Hanguk University of Foreign Studies), Dr. Chung, Doo-Nam (Korea Broadcasting Advertising Cooperation) und des Sozialwissenschaftlers Prof. Dr. Chang, Du-jin (Seoul National University). Die Überlegungen zum Verhältnis von Medien und Politik berührten u.a. den Atomausstieg Deutschlands und das Verhältnis von Medien und Gesellschaft. Erkennbar wurde auf Seiten der Medien wie auch der Wissenschaft ein wachsendes Verstandnis für die Problematik gegensätzlicher Aufgabenstellungen: Zum einen komplexe wissenschaftliche Themen, die aufgrund einer hohen emotionalen Vorbelastung der Öffentlichkeit besonders schwer zu vermitteln sind, zum anderen der Druck einer stark vereinfachenden, überspitzten oder sensationslüsternen Berichterstattung. Beide Seiten müssten verstarkt aufeinander zugehen und dabei Bevölkerungsgruppen mit Multiplikatorenfunktion in den Bereichen Erziehung und politische Bildung einbeziehen. Zur Identifikation und Bewältigung anstehender Aufgaben seien weitere nationale und internationale Dialogforen zu schaffen wie u.a. von ADeKo angestrebt.
Eine abschlie©¬ende ADeKo-Generalversammlung unter Vorsitz der ADeKo Vorstandsvorsitzenden Prof. Kim Sun-uk (amtierende Prasidentin der Ewha Womans University) und mit Gründungs-Vorstandvorsitzender Prof. Dr. Lee Ki-su (Supreme Court of Korea und früherer Prasident der Korea University) führte zum Fazit, dass die diesjährige Veranstaltung ADeKo als fachwissenschaftliche Vereinigung etablierte und ein Spitzenforum bot, das globale und aktuelle Fragen ins Blickfeld rückte und der Politik richtungsweisende Empfehlungen aussprechen konnte. Die Zusammenarbeit mit den Veranstaltungspartnern bewies sich als erfolgreiches Format, das weitergeführt werden soll.
Wissenschaftsberichterstattung versus Infotainment - Renommierte Koreanische und Deutsche Medienvertreter diskutierten in Berlin in exklusiver Atmosphäre
Wo hört Wissenschaftsberichterstattung auf und fängt Infotainment an? Wer berichtet wie durch welches Medium? Wie präsent ist Wissenschaftsberichterstattung in Deutschland und in Korea tatsächlich und was bewirkt sie wirklich? Wer finanziert das Berichten über Wissenschaft und ihre Ergebnisse? - Diese und andere Fragen standen eine Woche lang im Mittelpunkt einer deutsch-koreanischen Diskussion in exklusiver Atmosphäre des Max-Planck Tagungszentrums in Berlin.
Unter dem Titel "Science Coverage vs. Infotainment - Claims, Challenges and Best Practices in Today¡¯s Media" diskutierten bekannte Wissenschaftsberichterstatter beider Länder Anfang Dezember 2010 im Rahmen eines geschlossenen Workshops für ein ausgewähltes Fachpublikum, um wichtige Innenansichten zur aktuellen Situation wissenschaftlicher Berichterstattung im jeweils anderen Land zu gewinnen und sich persönlich zu vernetzen. Beide Länder waren bei diesem ersten ADeKo-Fachworkshop in Deutschland durch führende Stimmen ihrer Medien- und Wissenschaftsszene vertreten. So reisten aus Korea Vertreter des führenden staatlichen Fernsehsenders KBS, der ältesten unabhängigen, englischsprachigen Zeitung Korea Times, auflagestarker Zeitungen wie Joongang-Ilbo, Dong-a mit ihrem Spezialblatt Dongascience, der Seoul Newspaper, aber auch des populären Privatsenders SBS sowie wichtige Vertreter des Korea Research Councils of Fundamental Science and Technology (KCRF), des Korea Institutes of Science and Technology Evaluation & Planning (KISTEP) und des Korea Advanced Institutes of Science and Technology (KAIST) an. Die deutsche Seite wurde von der Wissenschaftspressekonferenz (WPK), dem Berufsverband der Wissenschaftsjournalisten in ihrer fachlichen Planung unterstützt, die ihrerseits aktiv vertreten war durch Journalisten des ARD-Fernsehens, der Deutschen Welle und des Tagesspiegels. Weitere deutsche Teilnehmer stellten Wissenschaftsberichterstattung u.a. bei der Max-Planck-Gesellschaft, des Nachrichtenmagazins der Spiegel, der Tageszeitung Die Welt, des Wissenschaftsmagazins P.M. und der FAZ vor.
Neben dem Seminarteil des Workshops besuchten die Teilnehmer renommierte deutsche Forschungseinrichtungen u.a. in der Wissenschaftsstadt Berlin-Adlershof, wobei besonders auch die laufenden bilateralen Wissenschaftsbeziehungen eine gro©¬e Rolle spielten, wie bespielsweise am Max-Born-Institut, am Fritz-Haber-Institut (Max-Planck-Gemeinschaft) und am Ferdinand-Braun-Institut (Leibniz Gemeinschaft). Spannend in der deutschen Hauptstadt, die auch in puncto Wissenschaft eine ganz besondere Rolle in der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten spielte, war zu sehen, wie zum Teil sehr gelungen dieser Prozess an einzelnen Wissenschaftsstandorten abzulesen war.
Der Workshop zeichnete sich durch sein individuelles Format aus, das Möglichkeit bot, in persönlichem Rahmen und exklusiver Athmosphäre eine Woche lang von der Metaebene des Wissenschaftsjournalismus bis hin zu ganz konkreten Fragen wie: "Woher nehmen freie und angestellte Wissenschaftsjournalisten ihre Stories?" - "Worin unterscheidet sich die Wissenschaftsberichterstattung von Wissenschaftsorganisationen und -einrichtungen von öffentlichen und privaten Medien?", "Wie rekrutieren sich Wissenschaftsjournalisten in Deutschland und Korea?" - "Wie werden die erfolgreichen Wissenschaftsberichterstatter vergütet?" - "Worin besteht die gesellschaftliche Motivation in beiden Ländern für eine optimale Wissenschaftsberichterstattung?" - "Wie funktionieren Fachverbände von Wissenschaftsjournalisten & worin unterscheiden sie sich im Vergleich zu klassischen Journalistenvereinen?" und vieles andere mehr.
 Der Eröffnungsempfang am Rande des Workshops hatte die deutschen und koreanischen Teilnehmer bereits aufeinander eingestimmt. Gro©¬artige Unterstützung fand sich durch die Gru©¬worte des koreanischen Botschafters in Berlin, SE Moon, Tae-Young, den Präsidenten der Deutschen-Physikalischen Gesellschaft & Direktor am Max-Born-Institut, Prof. Dr. Wolfgang Sandner, den Vizepräsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft & ehemaligen Botschafters in Korea, Michael Geier und die Bundestagsabgeordnete & Mitglied der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, Sabine Weiss. - Auch hier galt das Exklusivitätsprinzip: Unter den Gästen befanden sich neben der koreanischen Delegation hochrangige Vertreter der deutschen Wissenschaft und Presse, Vertreter aktueller bilateraler Wissenschaftskooperationen, Mittlerorganisationen und einige Wirtschaftsvertreter, die neben unmittelbaren Netzwerkkontakten auch Möglichkeit der eingerichteten Informationsbörse machten, die allen Gästen des Abends eine Selbstdarstellung ihres Hauses bzw. ihrer laufenden Projekte ermöglichte.
Die Workshopwoche endete mit einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant der Glaskuppel des Bundestages und mit einem Gespräch mit Herrn Dr. Berg, der nach seiner Tätigkeit für die Deutsche Welle seit einigen Jahren im Bundestag arbeitet. Herr Dr. Berg war bereits 2009 als Gastredner zur ADeKo-Fachkonferenz nach Seoul gereist, was ihn motivierte, sich in Berlin für die koreanischen Gäste besonders viel Zeit zu nehmen.
Teilnehmer und Organisatoren blicken nach dieser interessanten und erfolgreichen Woche hoffnungsvoll in das nächste Jahr, in dem möglicherweise eine Folgeveranstaltung in Seoul stattfinden kann.
Die Veranstaltung wurde vom deutschen Forschungsministerium, BMBF, gro©¬zügig finanziell unterstützt und fand im Rahmen des Projektes "ADeKo - Brücke nach Deutschland" statt, das auf die stärkere Verlinkung ADeKos mit Einrichtungen in Deutschland zielt.
Presseartikel zum ADeKo Workshop 2010 :
Korea Times
Seoul News Paper
Donga Ilbo
Hankyoreh
KBS Webzine
Seoul City hires foreign interns for winter holiday
Seoul City is to open up its biannual internship for foreign students here to work in the metropolitan government and experience the city from the inside.
The city will invite 40 foreign students to a five-week Global Internship Program in several departments of the municipal government starting Jan. 7, officials said Monday.
The GIP, the first-ever international internship program led by a governmental organization, started in 2008 to offer foreign students in Seoul universities to experience the city¡¯s administration.
The selected interns will be working five days per week from 9 a.m. to 3 p.m. and will be allocated to one of the 22 departments of the metropolitan office that interact with overseas cities or foreign residents here.
The office will put into consideration their nationalities, academic majors and fields of interest before the allocation, officials said.
The interns will mostly be involved in analyzing overseas examples of city administration and resolving the everyday inconvenience which foreigners encounter while living in Seoul.
"The program will offer foreign students a chance to develop their careers and understand the city¡¯s affairs from an insider¡¯s perspective," said a city official.
"It will also help Seoul find out how it needs to improve in order to truly become the top-class foreign-friendly city which it aims at becoming."
The GIP participants¡¯ pool will also function as a potential diplomatic infrastructure for the city in a long-term view, the official said.
So far, a total of 140 foreign students from 30 different countries have experienced the internship program.
Also, in the summer session earlier this year, 159 applicants competed for 49 places, reflecting the rising interest of the foreign community, officials said.
The intern recruitment is available for a week until next Monday on the city¡¯s official webpage ( http://www.seoul.go.kr) and the Seoul Global Center webpage ( http://www.global.seoul.go.kr).
By Bae Hyun-jung ( tellme@heraldm.com)
(Source: http://www.koreaherald.com/national/Detail.jsp?newsMLId=20101129000803)
Zweites ADeKo-Symposium Seoul 2010: Wege zu einer fortschrittlichen Gesellschaft - Wissenschaftspolitik im 21. Jahrhundert
Am 08. Oktober 2010 fand das Zweite ADeKo-Symposium Seoul 2010 mit dem diesjährigen Thema "Wege zu einer fortschrittlichen Gesellschaft - Wissenschaftspolitik im 21. Jahrhundert" im Millennium Seoul Hilton Hotel statt. Das Symposium wurde am 07. Oktober 2010 glanzvoll mit einem Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters zusammen mit den Feierlichkeiten des 03. Oktober eröffnet.
Bevor Dr. Kwon, Moon-Sik (ADeKo-Vorstandsmitglied) den Eröffnungsvortrag des Symposiums von Prof. Dr. Suh, Nam Pyo (Präsident von KAIST) anmoderierte, wurden Gru©¬worte vom Präsidenten des Verfassungsgerichtes von Korea Dr. Lee, Kang-Kook (ein Deutschland Alumni), vom deutschen Botschafter zu Seoul S.E. Dr. Hans-Ulrich Seidt (ADeKo-Vorstandsmitglied ex officio) und dem Assistant Minister des MEST Dr. Kwack, Chang-Shin gehalten.
Nach dem Mittagessen, das mit einer Luncheon-Rede zum Rahmenthema "Wege zu einer fortschrittlichen Gesellschaft" begleitet wurde, fanden die zwei Panels statt.
Eröffnet wurde Panel 1 "Hochschulsysteme und Arbeitsmarkt" mit den Vorträgen von Prof. Dr. Kim, Young Gil (Präsident der Handong Global University) und Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Teichler (Universität Kassel, INCHER). Thomas Schröder (Deutsche Botschaft Seoul) moderierte dieses Panel und leitete schlie©¬lich in die Paneldiskussion mit den Panelisten Prof. Dr. Moon, Hyumni (Baeksuk University), Dr. Lee, Seong-Cheol (Hyundai Motors) und Kang, Shin-Who (Bildungsreporter der Korea Times) ein.
Das etwas grö©¬ere Panel 2 "Finanzierung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen" moderiert von Kim, Joohwan (Fraunhofer RO Korea), wurde mit den Vorträgen der Keynote Speaker Dr. Markus Baumanns (ehem. Vorstandsmitglied der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius), Dr. Lee, Yongmo (NRF) und Dr. Klaus Birk (DAAD) eingeleitet. Für eine anregende Paneldiskussion trugen auch die Panelisten Prof. Dr. Im, Chan (Konkuk University), Dr. Kim, Ikseung (Forschungsinstitut für Klein- und Mittelindustrie), Prof. Dr. Thomas Nee©¬e (FAU Busan) und Dr. Joo, Young-Sup (MKE) bei.
Das zahlreich besuchte Symposium wurde mit abschlie©¬enden Worten des ADeKo-Vorsitzenden Prof. Dr. Lee, Ki-Su beendet.
Direkt nach dem Symposium, fand die ADeKo-Generalversammlung statt, wo der neue Vorstand und Vorsitzende fur 2011-2012 gewählt wurden. Diese wurden beim Abendessen offiziell vorgestellt.
Alle ADeKo-Mitglieder waren hoch erfreut, als auch der neue Premierminister von Korea S.E. Kim, Hwang-Sik (ADeKo-Vorstandsmitglied) sich die Ehre gab und ADeKo in seiner Dinneransprache lobte.
Es sind weitere Konferenzen unter dem Rahmenthema "Wege zu einer fortschrittlichen Gesellschaft" geplant, doch nächstes Jahr wird der Fokus auf den Ausschüssen liegen.
Alle Informationen zum Zweiten ADeKo-Symposium Seoul 2010 finden Sie auf unserer Symposium-Homepage.
Für eine optimalere Planung der nächsten ADeKo-Veranstaltungen, bitten wir alle ganz freundlich an unserem anonymen Online-Fragebogen teilzunehmen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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Staatssekretär Schütte trifft ADeKo-Vorstand und unterstützt ADeKos Brückenbau nach Deutschland
Im März besuchte der Staatssekretär des BMBF, Dr. Georg Schütte, Korea. Begleitet wurde er von einer 11-köpfigen Delegation, mit der er neben politischen Besuchen bei den wissenschaftsverantwortenden Ministerien MEST und MKE zahlreiche Gespräche mit Institutionen und Firmen im Bereich Wissenschaft und Technologie und erstmalig mit dem ADeKo-Vorstand führte.
Der Vorstand war vollständig vertreten.
Im Zentrum des Gespräches standen die aktuelle Arbeit ADeKos sowie die künftige, noch stärkere Fokussierung ADeKos auf die Unterstützung der bilateralen Kooperation auf allen Ebenen, hier besonders im Bereich Wissenschaft, Technologie und Bildung. In einer dem Vorstandsmeeting vorausgegangenen offiziellen Sitzung der Ministerien beider Länder war ADeKo weltweit nicht nur das einzige profunde Alumninetzwerk, das in einer solchen Sitzung institutionell vertreten war, sondern erhielt die Zusage der Ministerien beider Länder fur die Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zur Förderung der bilateralen Kooperation in Wissenschaft, Technologie und Bildung. Die beiden koreanischen Ministerien, MEST und MKE werden Projekt bezogene Unterstützung leisten, ebenfalls das BMBF.
Staatssekretär Schütte stellte darüber hinaus weitere Mittel aus Deutschland zur Verfügung, um einen kontinuierlichen Austausch mit Deutschland aufzubauen. Konkret bedeutet dies die Einrichtung einer offiziellen ADeKo-Ansprechbasis in Deutschland für Interessenten aller Art. Zudem sind ADeKo-Veranstaltungen in Deutschland geplant, häufig im Schulterschluss mit koreanischen, in Deutschland ansässigen Institutionen. Sie zielen auf die Verdichtung des ADeKo-Netzwerkes ab, sollen die Potenziale ADeKos nutzen und weiter fördern und insgesamt dazu beitragen, die deutsch-koreanischen Beziehungen einer breiteöffentlichkeit in beiden Ländern zugänglich zu machen.
Ansprechpartnerin in Deutschland ist seit Februar dieses Jahres Frau Liane Garnatz, die zuvor mehrere Jahre in Korea für den DAAD und später für das BMBF an der Deutschen Botschaft tätig war. Sie ist für ADeKo erreichbar unter: liane.garnatz@yahoo.com bzw. telefonisch unter 0049-172-3553 411 .
Das Projekt, das unter dem Namen "Brücke nach Deutschland" zunächst für ein Jahr läuft, sieht zudem weitere Unterstützung für ADeKo und seine konkreten Aktivitäten in Korea vor. Dazu zählen u.a. Bereiche wie Veranstaltungsmanagement, PR und allgemeine ADeKo-Aufbauförderung. Die Gesörderung innerhalb dieses Projektes liegt bei etwa 90.000 ¢æ für das laufende Jahr.
Staatssekretär Schütte geht mit dieser Projektvergabe von einer Beschleunigung der Selbständigkeit des Alumninetzwerkes aus und äu©¬erte sich sehr zuversichtlich über den Erfolg der geplanten ADeKo-Aktivitäten in diesem Jahr. Dazu zählt auch das 2. ADeKo-Symposium, das im Oktober stattfinden wird für die mit der Beteiligung der Ministerien beider Länder zu rechnen ist.
ADeKo wird in seinem Newsletter regelm䩬ig auch über Entwicklungen des "Brückenbaus" nach Deutschland berichten. Anfragen und Meinungen können direkt an Frau Garnatz gerichtet werden.
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Es handelte sich hierbei um die sogenannte Sitzung zur Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ), in Englisch unter dem Titel Korean-German Committee Meeting on Science and Industrial Technology (KGCCSIT). Diese Sitzung ist eine Institution, die mit zahlreichen Ländern der Welt meist jährlich stattfindet und den Rahmen der jeweiligen bilateralen wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit absteckt. Oftmals werden neben Strategien auch einzelne Projekte verhandelt, die den Interessen beider Seiten Rechnung tragen. Für die WTZ mit Korea steht auf der deutschen Seite das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und auf der koreanischen Seite sowohl das MEST (Ministry of Science and Technology) als auch das MKE (Ministry of Knowledge Economy). Die Sitzung findet im Wechsel in Korea und in Deutschland statt und wird von einer Reihe von Forschungsinstitutionen und Partnern der Ministerien wahrgenommen.
Wesentliche Themen in diesem Jahr waren: die Zusammenarbeit auf dem Gebiet von KMU und Innovationsclustern mit dem Zweck der weiteren Innovationsförderung im Bereich des Mittelstandes, der Ausbau der Hochschulkooperationen mit Fokus auf den Forschungssektor und die strategische Unterstützung der Arbeit von ADeKo.
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